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Obwohl ich den Weg in- und auswendig kenne, fallen mir bei jeder Wanderung immer wieder neue Dinge auf. Und nach einer guten Woche hat sich natürlich so einiges in der Natur verändert. Die vielen verschiedenen Grüntöne, die die Natur hergibt faszinieren mich immer wieder aufs Neue. Ganz besonders begeistern mich die jungen Fichtenrieben. Sie ragen hell und weich aus den alten Zweigen empor.
Auf meinem heutigen Spaziergang habe ich sogar etwas ganz neues gelernt. Nämlich, dass Lurche in eine Art Totenstarre fallen, wenn sie Gefahr wittern.
Als ich einen Lurch entdeckte, dachte ich zunächst es sei ein Kinderspielzeug, weil er sich keinen Millimeter bewegte. Noch nicht mal die Schwanzspitze rührte sich. Dann schoss mir der Gedanke durch den Kopf, dass er bei dem gestrigen Gewitter vielleicht einen Schock erlitten hat und daran gestorben ist. Als ich weiterging und einen weiteren Lurch entdeckte, der in Zeitlupe vor sich her kroch wollte ich ihn filmen und prompt...eingefroren. Auch dieser Lurch erstrarrte vor lauter Angst. Ganz schön clever die Lurche!
Ist Ihnen auch schon mal aufgefallen, dass es gar nicht mehr so viele Schnecken mit Schneckenhaus gibt? Zwar gibt es jede Menge Nacktschnecken aber alle ohne Behausung, quasi obdachlos ;-) Dafür habe ich mich umso mehr freut, dass ich eine mit Schneckenhaus enteckt habe. Schauen Sie einfach mal in meiner kleinen Fotogalerie.